Buch über Irland geplant (2)

Mehr zu meinem geplanten Buch von ungefähr 90‘000 Wörtern: Es wird 16 Essays enthalten, sowohl erzählende als auch erklärende. So sehe ich jetzt das Inhaltsverzeichnis (wenn Sie meine Blogbeiträge im Laufe der Jahre gelesen haben, werden Sie meine Leitmotive schon kennen):

„Verlorene Jugend“: Ich erzähle über meine Jugend und die Freunde, die ich gehabt habe, Iren und andere.

„Beerdigung in Dublin“: ein Besuch in Dublin, wo ich einer Beerdigung im Familienkreis beiwohne, und über den irischen Umgang mit dem Tod nachdenke.

„Großvaters Heldentaten“: Ich erzähle vom Leben meines Großvaters väterlicherseits, der wichtige Zeiten der modernen irischen Geschichte durchlebte.

„Als der Krieg (nicht) ausbrach“: Ich erzähle vom Leben meines Vaters, der, von den Kriegsjahren geprägt, Gewerkschaftsführer und Sozialist wurde.

„Onkel Louis als Klavierspieler“: Ich erzähle von meinem Onkel mütterlicherseits, der im nordirischen Derry wohnte und mich in die Welt der Musik und der deutschen Kultur eingeweiht hat.

„Die dünne Luft der Jesuiten“: Ich erzähle von meiner katholischen Ausbildung in der Dubliner Schule, die James Joyce besuchte; wie diese Ausbildung mich fürs Leben geprägt hat, und wie ich nicht Jesuit wurde.

„Vom armen Pokorny“: Ich denke an den deutschen Gelehrten, der die Substrattheorie entwickelt hat, und über die Rolle, die er und seine Zeitgenossen im Irland der 1930er-Jahre gespielt haben.

„Wiedersehen in Jerusalem“: Ich erzähle vom Aufwachsen in einem jüdischen Viertel in Dublin, von Familie und Nachbarn, und davon wie Fragen der jüdischen, irischen und deutschen Identität in unserm späteren Leben eine immer wiederkehrende Rolle gespielt haben.

„Die graue Norn“: Ich spreche über die irische (gälische) Sprache, warum ich in dieser Sprache schreibe, und die problematische Sprachidentität der heutigen Iren.

„Alpen und Ozean“: Ich schreibe über den Einfluss der Landschaft auf den Menschen und denke dabei an Irland und andere Orte, an denen ich gelebt habe: Vancouver Island, Neuseeland und jetzt die Bündner Alpen.

„Die verbotene Stadt“: Ein Vergleich zwischen dem nordirischen Derry, wo ich als Kind geweilt habe, und Chur, wo ich jetzt wohne, zwei historisch nach Konfessionen geteilte Mauerstädte.

„Dubliner Dialekt“: Die Frage, ob ich englischsprachig bin, führt mich zu den Dialekten, vor allem dem Dubliner Dialekt meines Vaters, den ich mit Bezug auf die schweizerdeutsche Mundartwelt neu schätzen gelernt habe.

„Auch ich in Arkadien“: Ich erwäge die Frage, warum Goethe eine italienische Reise und keine irische unternommen hat, und erzähle von anderen, die im 18. Jahrhundert beide Länder bereisten.

„Die Griechen und wir“: Gemeinsamkeiten zwischen Irland und Griechenland, zwei Ländern an den beiden Peripherien Europas, die in den letzten Jahren zu den „bösen Buben“ der EU gehört haben.

„Alle Jahre wieder“: Erwägung des Jahres in Irland, der großen und kleinen Feste, sowie derer, die gerade fehlen, wie der Karneval.

„Heim zum Uralten“: Ich denke über meine Ahnherren nach, eine irische Bardensippe. Ich unternehme eine Reise nach Ardstraw, dem nordirischen Dorf, in dem sie im Mittelalter lebten, und werde mit den Widersprüchen des geteilten Irlands konfrontiert.

 

 

 

 

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